Am 1. September 2026 stand am CJD Gymnasium Rostock wieder alles im Zeichen der vielfältigen Arbeitsgemeinschaften: Beim AG-Messetag konnten sich Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 5 bis 12 über die zahlreichen Angebote informieren und ihre persönlichen AGs für das neue Schuljahr auswählen.
Auch das Schülerforschungszentrum Rostock von MikroMINT war mit seinen Angeboten vertreten – und startet in diesem Schuljahr mit einem deutlich erweiterten Programm.
Erstmals zwei AG-Zeiten pro Tag
Das Schülerforschungszentrum baut sein regelmäßiges Nachmittagsangebot weiter aus. Erstmals werden an jedem Wochentag zwei AG-Zeitfenster angeboten:
13:40–15:10 Uhr
15:15–16:45 Uhr
Damit entstehen deutlich mehr Möglichkeiten für Schülerinnen und Schüler, eigene Interessen zu vertiefen, neue Themen auszuprobieren und über einen längeren Zeitraum an Projekten zu arbeiten.
Im Mittelpunkt steht dabei nicht nur das Lernen fertiger Lösungen. Die Jugendlichen sollen selbst entwickeln, programmieren, experimentieren, beobachten, Fehler analysieren und eigene Ideen in die Praxis umsetzen.
Robotik – entwickeln, bauen und programmieren
Ein Schwerpunkt bleibt die Robotik. Von ersten Programmiererfahrungen bis hin zur Entwicklung eigener Roboterlösungen können Schülerinnen und Schüler technische Systeme kennenlernen und anschließend selbst weiterentwickeln.
Mechanik, Sensorik, Elektronik und Software greifen dabei unmittelbar ineinander. Gleichzeitig bieten die AGs Raum für eigene Projekte sowie die Vorbereitung auf Wettbewerbe und weiterführende Forschungsprojekte.
VibeCoding – von der Idee zur eigenen Anwendung
Neu beziehungsweise verstärkt im Fokus steht das Thema VibeCoding. Schülerinnen und Schüler erleben, wie sich mit modernen Entwicklungswerkzeugen und künstlicher Intelligenz eigene digitale Anwendungen, kleine Programme und Prototypen entwickeln lassen.
Dabei geht es nicht darum, dass eine KI einfach fertige Lösungen liefert. Entscheidend sind die eigene Idee, das Verständnis für die Funktionsweise, das Überprüfen der Ergebnisse und das schrittweise Weiterentwickeln eines Projektes.
So verbindet das Angebot Informatik, Kreativität und problemlösendes Denken.
Minecraft als Werkzeug für Visualisierung und Planung
Auch Minecraft wird im Schülerforschungszentrum nicht nur gespielt. Die bekannte digitale Welt kann als Werkzeug genutzt werden, um Ideen räumlich darzustellen, Modelle zu entwickeln und komplexe Zusammenhänge anschaulich zu visualisieren.
Ob Gebäude, technische Anlagen, Lebensräume, Umweltprojekte oder Zukunftsideen – virtuelle Modelle ermöglichen es, Konzepte zunächst digital zu entwickeln und gemeinsam weiterzudenken.
Damit verbindet das Angebot Gestaltung, Technik, Planung und digitale Kompetenzen auf besondere Weise.
Mikroskopie – eine Welt entdecken, die dem Auge verborgen bleibt
Ein weiterer Schwerpunkt ist die Mikroskopie. Schülerinnen und Schüler können Proben aus Natur und Umwelt untersuchen und dabei Strukturen entdecken, die mit bloßem Auge kaum oder gar nicht sichtbar sind.
Von Wasserproben und Kleinstlebewesen über Pflanzenstrukturen bis hin zu eigenen wissenschaftlichen Fragestellungen reicht das mögliche Spektrum.
Neben der klassischen Beobachtung spielen auch digitale Bildaufnahme, Dokumentation, Bestimmung und Auswertung eine wichtige Rolle. So können aus ersten Beobachtungen eigene kleine Forschungsprojekte entstehen.
Ein Ort für eigene Ideen
Mit dem erweiterten AG-Angebot möchte das Schülerforschungszentrum Rostock Schülerinnen und Schülern noch mehr Raum für MINT, Forschung und eigene Projekte geben.
Der AG-Messetag am 1. September war dafür der passende Auftakt: ausprobieren, Fragen stellen, Interessen entdecken und anschließend regelmäßig gemeinsam forschen und entwickeln.
Wir freuen uns auf viele neugierige Schülerinnen und Schüler und ein neues Schuljahr voller Ideen, Experimente und spannender Projekte.
Kontakt
MikroMINT e.V. – Schülerforschungszentrum Rostock
Peter Schmedemann
E-Mail: pschmedemann@mikromint.de
Neueste Kommentare