Am 17. Juni 2026 wurde auf Schloss Hasenwinkel ein wichtiger Schritt für die Zukunft der MINT-Bildung in Mecklenburg-Vorpommern gegangen: Beim ersten „Round Table MINT“ wurde eine Kooperationsvereinbarung zur Entwicklung einer gemeinsamen MINT-Landesstrategie für Mecklenburg-Vorpommern unterzeichnet. Das Bildungsministerium unterstützt den Strategieprozess mit 270.000 Euro. MikroMINT gehört gemeinsam mit dem Bildungswerk der Wirtschaft Mecklenburg-Vorpommern und dem Forschungsverbund Mecklenburg-Vorpommern zu den drei zentralen Partnern, die diese Strategie innerhalb eines Jahres erarbeiten sollen.

Die Veranstaltung auf Schloss Hasenwinkel stand unter der Schirmherrschaft von Ministerpräsidentin Manuela Schwesig. Das Ministerium für Bildung und Kindertagesförderung war durch Tobias Schoel vertreten. Mit der neuen MINT-Landesstrategie soll die MINT-Bildung in Mecklenburg-Vorpommern erstmals landesweit gebündelt, strukturiert weiterentwickelt und stärker miteinander vernetzt werden.

Das Bildungsministerium macht mit der Förderung deutlich, welchen Stellenwert MINT-Bildung für die Zukunft des Landes hat. MINT-Kompetenzen sind eine wichtige Grundlage für die Fachkräfte von morgen und eröffnen jungen Menschen vielfältige Bildungs- und Berufsperspektiven. Gleichzeitig sollen vorhandene Angebote besser sichtbar gemacht und neue Wege für eine nachhaltige MINT-Förderung entwickelt werden.

Drei Partner für eine gemeinsame Landesstrategie

Die MINT-Landesstrategie wird in einem Verbundprojekt von drei Partnern erarbeitet:

Bildungswerk der Wirtschaft Mecklenburg-Vorpommern
Forschungsverbund Mecklenburg-Vorpommern
MikroMINT

Damit kommen drei Perspektiven zusammen, die für eine starke MINT-Bildung entscheidend sind: Wirtschaft und Berufsorientierung, Wissenschaft und Forschung sowie die praxisnahe Arbeit mit Kindern und Jugendlichen in außerschulischen Lernorten, Projekten und Wettbewerben.

Für MikroMINT ist die Beteiligung an diesem Prozess Anerkennung und Auftrag zugleich. Seit vielen Jahren entwickelt MikroMINT Angebote, die junge Menschen für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik begeistern. Im Mittelpunkt stehen dabei nicht nur Wissen und Theorie, sondern vor allem eigenes Ausprobieren, Forschen, Bauen, Programmieren, Messen und Entwickeln.

MINT-Bildung von der Kita bis zur Hochschule

Die neue Landesstrategie soll die bestehenden Angebote und Projekte im Bereich der MINT-Bildung in Mecklenburg-Vorpommern bündeln. Gleichzeitig sollen Versorgungslücken sichtbar gemacht und konkrete Handlungsempfehlungen für eine zukunftsfähige MINT-Bildung entwickelt werden.

Der Blick richtet sich dabei auf die gesamte Bildungskette: von der Kita über Schule und außerschulische Lernorte bis hin zu Hochschule, Forschung und beruflicher Orientierung. Genau diese Verbindung ist entscheidend, damit Kinder und Jugendliche frühzeitig Zugänge zu MINT-Themen finden und ihre Interessen langfristig weiterentwickeln können.

MikroMINT bringt in diesen Prozess seine Erfahrungen aus der praktischen MINT-Bildung ein: aus Kursen und Arbeitsgemeinschaften, aus Schülerforschungsprojekten, aus Wettbewerben wie Jugend forscht und RoboCupJunior, aus Robotik, Sensorik, Umweltmonitoring, Programmierung und freier Projektarbeit.

Breites Bündnis für MINT in MV

Die Kooperationsvereinbarung wurde von rund 60 Vertreterinnen und Vertretern unterzeichnet. Beteiligt waren Schulen, Hochschulen, Ministerien, Unternehmen, außerschulische Lernorte, Verbände, Stiftungen und weitere Institutionen.

Zu den Erstunterzeichnenden gehören das Ministerium für Bildung und Kindertagesförderung, das Ministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit, das Ministerium für Wissenschaft, Kultur, Bundes- und Europaangelegenheiten sowie die Landesbeauftragte für Frauen und Gleichstellung der Landesregierung.

Diese breite Beteiligung zeigt: MINT-Bildung ist eine gemeinsame Aufgabe. Sie gelingt dann besonders gut, wenn Bildung, Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und außerschulische Partner zusammenarbeiten und junge Menschen konkrete Räume zum Entdecken und Forschen erhalten.

MikroMINT gestaltet den Strategieprozess aktiv mit

MikroMINT freut sich darauf, die Entwicklung der MINT-Landesstrategie gemeinsam mit dem Bildungswerk der Wirtschaft MV und dem Forschungsverbund MV aktiv voranzubringen.

Unser Ziel ist klar: MINT-Bildung in Mecklenburg-Vorpommern soll sichtbarer, vernetzter und wirksamer werden. Kinder und Jugendliche brauchen Orte, an denen sie neugierig sein dürfen, eigene Fragen stellen, technische und naturwissenschaftliche Zusammenhänge verstehen und Lösungen selbst entwickeln können.

Die Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung auf Schloss Hasenwinkel war damit nicht nur ein offizieller Auftakt, sondern ein starkes Signal für die Zukunft: Mecklenburg-Vorpommern setzt auf MINT, auf junge Talente und auf die Zusammenarbeit starker Partner.

MikroMINT wird diesen Prozess mit voller Überzeugung unterstützen – gemeinsam mit dem Bildungswerk der Wirtschaft Mecklenburg-Vorpommern und dem Forschungsverbund Mecklenburg-Vorpommern.