Rostock, 23. Juni 2026 – Beim Schülerwettbewerb „Schüler staunen“ zeigten Schülerinnen und Schüler aus Rostock eindrucksvoll, wie vielseitig junge Forschung sein kann. Am 23. Juni 2026 wurden mehrere Projekte ausgezeichnet, die sich mit Umwelt, Technik, Digitalisierung, Mobilität und naturwissenschaftlichen Fragestellungen beschäftigten.

Auch MikroMINT war mit betreuten Schülerprojekten stark vertreten: Insgesamt sechs Projekte aus der CJD Christophorusschule Rostock und dem Gymnasium Reutershagen wurden beim Wettbewerb ausgezeichnet. Die Themen reichten von Pflanzenversuchen über Gewässerforschung und digitale Stadtmodelle bis hin zu Seegras, Bohrtechnik und kreativen Messverfahren.

Forschung beginnt mit einer guten Frage

Die ausgezeichneten Projekte zeigen, wie vielfältig forschendes Lernen sein kann. Die Schülerinnen und Schüler beobachteten, entwickelten eigene Fragestellungen, planten Versuche, bauten technische Lösungen, werteten Ergebnisse aus und präsentierten ihre Arbeiten vor einer Jury.

Für MikroMINT ist genau das ein zentraler Bestandteil der Nachwuchsarbeit: Kinder und Jugendliche sollen erleben, dass Forschung nicht abstrakt oder weit weg ist, sondern direkt im Alltag, in der Stadt, in der Natur und in technischen Herausforderungen beginnen kann.

Ausgezeichnete MikroMINT-Projekte

Wirkung von Zigarettenstummeln auf Pflanzen

Greta Kölbl, Greta Willert und Thekla Beese von der CJD Christophorusschule Rostock untersuchten, welche Auswirkungen Zigarettenstummel auf Pflanzen haben können. Das Projekt macht auf ein Umweltproblem aufmerksam, das im Alltag häufig unterschätzt wird: achtlos weggeworfene Zigarettenreste und ihre möglichen Folgen für Böden und Pflanzenwachstum.

Für ihre Arbeit erhielt das Team den Sonderpreis der Rostocker Stadtwerke.

Wie atmet die Warnow?

Ebenfalls von der CJD Christophorusschule Rostock kam das Projekt „Wie atmet die Warnow“. Emil, Julius, Sophia und Maximilian beschäftigten sich mit der Frage, wie Sauerstoff in einem Gewässer erfasst und verstanden werden kann.

Das Projekt verbindet Gewässerkunde, Umweltbildung und praktische Messtechnik. Gerade für Rostock ist die Warnow ein wichtiger Lern- und Forschungsraum direkt vor der Haustür.

Das Team erhielt den Motivationspreis des Verkehrsverbunds Warnow.

Maßarbeit – mal anders

Jette Kaufmann vom Gymnasium Reutershagen präsentierte das Projekt „Maßarbeit – mal anders“. Im Mittelpunkt stand ein kreativer Zugang zum Messen, Vergleichen und Auswerten.

Das Projekt zeigt, dass naturwissenschaftliches Arbeiten nicht nur im Labor stattfindet, sondern überall dort beginnt, wo genau hingeschaut, geprüft und nach neuen Wegen gesucht wird.

Ausgezeichnet wurde die Arbeit mit dem Themenpreis Nordwasser.

The Flying Drill

Arian Eltner, Max William und Alexander Jänsch vom Gymnasium Reutershagen stellten ihr Projekt „The Flying Drill“ vor. Dabei verbanden sie technisches Denken, Konstruktion und eine ungewöhnliche Idee zu einem eigenständigen Schülerprojekt.

Die Arbeit wurde mit dem Sonderpreis der Rostocker Straßenbahn AG und der rebus Regionalbus Rostock GmbH ausgezeichnet.

Artificial Rostock

Mit dem Projekt „Artificial Rostock“ beschäftigten sich Arnd Blaschke und Alexander Poukhlovsk vom Gymnasium Reutershagen mit digitalen Perspektiven auf die Stadt Rostock.

Das Projekt zeigt, wie Digitalisierung, Stadtentwicklung und kreative technische Ideen miteinander verbunden werden können. Für ihre Arbeit erhielten die Schüler den Themenpreis des VDI.

Antibakterielle Wirkung von Seegras

Lynn, Thore und Maximilian vom Gymnasium Reutershagen untersuchten die antibakterielle Wirkung von Seegras. Das Projekt verbindet biologische Fragestellungen mit einem regionalen Bezug zur Küste und zur Ostsee.

Die Arbeit zeigt eindrucksvoll, welches Forschungspotenzial in natürlichen Materialien steckt und wie Schülerinnen und Schüler naturwissenschaftliche Fragestellungen eigenständig bearbeiten können.

Ausgezeichnet wurde das Team mit dem Hauptpreis von EUCC.

Starke Leistung der Schülerinnen und Schüler

MikroMINT gratuliert allen ausgezeichneten Schülerinnen und Schülern herzlich zu ihren Erfolgen. Die Projekte zeigen, wie viel Begeisterung, Kreativität und Ausdauer in jungen Forscherinnen und Forschern steckt.

Ein besonderer Dank gilt den beteiligten Schulen, den betreuenden Lehrkräften, den Familien sowie allen Partnern und Preisstiftern, die den Wettbewerb und die Projektarbeit unterstützen.

Mit Wettbewerben wie „Schüler staunen“ wird sichtbar, wie wichtig außerschulische und schulische MINT-Förderung ist. Sie schafft Räume, in denen Ideen wachsen können – von der ersten Frage bis zur fertigen Präsentation.

Kontakt

MikroMINT e.V.
Schülerforschungszentrum Rostock
c/o CJD Christophorusschule Rostock
Groß Schwaßer Weg 11
18057 Rostock

Ansprechpartner: Thomas Borowitz
Telefon: +49 1511 033 8963
E-Mail: info@mikromint.de
Web: www.mikromint.de