Mit viel Neugier, Teamgeist und jeder Menge Technik fand am 18. Juni 2026 die Night of Coding an der CJD Christophorusschule Rostock statt. MikroMINT durfte gemeinsam mit starken Partnern einen besonderen Abend gestalten, bei dem Kinder und Jugendliche MINT nicht nur erleben, sondern selbst ausprobieren, bauen, programmieren und begreifen konnten.

Schon beim Ankommen war spürbar: Diese Veranstaltung war mehr als ein klassischer Workshop. Die Night of Coding brachte Schülerinnen und Schüler, Technikbegeisterte, Unterstützerinnen und Unterstützer sowie außerschulische MINT-Akteure zusammen. Im Mittelpunkt standen praktische Herausforderungen, kreative Lösungswege und die Freude daran, eigene Ideen mit Technik zum Leben zu erwecken.

Starker Veranstaltungsort: CJD Christophorusschule Rostock

Ein besonderer Dank gilt der CJD Christophorusschule Rostock, die der Night of Coding einen hervorragend passenden Rahmen gegeben hat. Die Schule bot nicht nur die räumlichen Voraussetzungen, sondern auch ein Umfeld, in dem konzentriertes Arbeiten, gemeinsames Ausprobieren und offene Begegnung möglich waren.

Für MikroMINT ist genau diese Verbindung zentral: MINT-Bildung gelingt besonders gut dort, wo Schule, außerschulische Lernorte, Vereine, Unternehmen und engagierte Einzelpersonen zusammenkommen. Die Night of Coding hat gezeigt, wie lebendig und motivierend ein solcher gemeinsamer Ansatz sein kann.

Unterstützung durch den Schulverein CSV

Ein ebenso wichtiger Partner war der Schulverein CSV. Durch die Unterstützung des Schulvereins konnte die Veranstaltung organisatorisch und inhaltlich auf eine starke Basis gestellt werden. Solche Partnerschaften sind für MINT-Projekte von großer Bedeutung, denn sie schaffen Verlässlichkeit, ermöglichen zusätzliche Angebote und stärken das Engagement vor Ort.

Der CSV hat damit einen wichtigen Beitrag dazu geleistet, dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer einen Abend erleben konnten, der über den normalen Schulalltag hinausgeht und nachhaltige Begeisterung für Technik, Informatik und Naturwissenschaften weckt.

Programmieren, Tüfteln und Verstehen

Die Night of Coding bot den Teilnehmenden verschiedene Möglichkeiten, selbst aktiv zu werden. Es wurde programmiert, ausprobiert, getestet, verbessert und im Team nach Lösungen gesucht. Gerade diese praktische Arbeit macht MINT-Bildung greifbar: Fehler gehören dazu, Ideen werden weiterentwickelt, und am Ende steht oft ein sichtbares Ergebnis, auf das die Jugendlichen stolz sein können.

Dabei ging es nicht nur um das reine Erlernen von Programmierbefehlen. Vielmehr standen logisches Denken, kreatives Problemlösen, technisches Verständnis und Zusammenarbeit im Vordergrund. Die Teilnehmenden konnten erleben, dass Informatik und Technik keine abstrakten Themen bleiben müssen, sondern direkt mit eigenen Ideen, eigenen Projekten und realen Anwendungen verbunden sind.

Funduino als wichtiger Technikpartner

Besonders freuen wir uns über die Unterstützung von funduino. Funduino steht für praxisnahes Lernen mit Mikrocontrollern, Sensoren, Elektronik und Programmierung. Genau diese Verbindung passt hervorragend zur Arbeit von MikroMINT und zur Idee der Night of Coding.

Mit funduino wird Technik für Schülerinnen und Schüler zugänglich. Statt nur über Digitalisierung zu sprechen, können junge Menschen direkt mit Bauteilen, Programmcode und eigenen kleinen Systemen arbeiten. Solche Erfahrungen sind wichtig, weil sie Hemmschwellen abbauen und zeigen: Technik ist gestaltbar. Wer neugierig ist und sich traut, kann eigene Lösungen entwickeln.

Rosslight bringt Technik sichtbar zum Leuchten

Auch rosslight war ein wichtiger Bestandteil des Abends. Lichttechnik hat eine besondere Wirkung: Sie macht Technik unmittelbar sichtbar und schafft Atmosphäre. Gerade für eine Veranstaltung wie die Night of Coding ist das ein großer Mehrwert, denn Licht, Farben und technische Inszenierung zeigen, wie vielfältig MINT-Anwendungen sein können.

Rosslight hat dazu beigetragen, dass der Abend nicht nur inhaltlich, sondern auch visuell zu einem besonderen Erlebnis wurde. Die Verbindung aus Coding, Technik und Licht machte deutlich, wie nah kreative Gestaltung und technische Umsetzung beieinanderliegen.

Ein besonderer Gast: Thomas Sievers aus Lübeck mit Roboter Pepper

Ein echtes Highlight der Night of Coding war der Besuch von Thomas Sievers aus Lübeck mit dem humanoiden Roboter Pepper. Pepper sorgte bei den Teilnehmenden für große Aufmerksamkeit und viele neugierige Fragen.

Humanoide Roboter wie Pepper machen Zukunftstechnologien unmittelbar erfahrbar. Sie eröffnen Gespräche über Robotik, künstliche Intelligenz, Mensch-Maschine-Interaktion und darüber, welche Rolle solche Systeme künftig in Bildung, Alltag, Pflege, Forschung oder Servicebereichen spielen können.

Thomas Sievers gelang es, den Jugendlichen einen spannenden Einblick in diese Welt zu geben. Pepper war dabei nicht nur ein technisches Ausstellungsstück, sondern ein Anlass zum Staunen, Fragenstellen und Nachdenken. Genau solche Begegnungen sind wertvoll, weil sie Technik emotional erlebbar machen und den Blick für zukünftige Berufsfelder öffnen.

MINT erleben statt nur darüber sprechen

Die Night of Coding hat eindrucksvoll gezeigt, wie wichtig außerschulische und schulnahe MINT-Angebote sind. Viele Kinder und Jugendliche entdecken ihre Begeisterung für Technik nicht durch Theorie allein, sondern durch eigenes Tun. Wenn sie erleben, dass ein selbst geschriebenes Programm funktioniert, ein Roboter reagiert oder eine technische Idee sichtbar wird, entsteht echte Motivation.

Für MikroMINT ist das ein zentraler Ansatz: Wir möchten jungen Menschen Räume eröffnen, in denen sie ausprobieren, forschen, bauen und Fragen stellen können. Dabei geht es nicht darum, sofort perfekte Ergebnisse zu erzielen. Entscheidend ist, dass Kinder und Jugendliche Vertrauen in ihre eigenen Fähigkeiten entwickeln und erleben, dass MINT Spaß machen kann.

Gemeinschaft als Grundlage erfolgreicher MINT-Bildung

Eine Veranstaltung wie die Night of Coding gelingt nur durch Zusammenarbeit. Deshalb bedanken wir uns herzlich bei allen, die diesen Abend möglich gemacht haben: bei der CJD Christophorusschule Rostock als starkem Gastgeber, beim Schulverein CSV für die wertvolle Unterstützung, bei funduino für den praxisnahen Technikbezug, bei rosslight für die besondere technische Atmosphäre und bei Thomas Sievers aus Lübeck für den inspirierenden Besuch mit Roboter Pepper.

Ebenso danken wir allen Helferinnen und Helfern, die vorbereitet, begleitet, erklärt, betreut und unterstützt haben. Ohne dieses Engagement wären solche Angebote nicht möglich.

Ein gelungener Abend mit nachhaltiger Wirkung

Die Night of Coding war ein Abend voller Energie, Neugier und gemeinsamer MINT-Erlebnisse. Sie hat gezeigt, wie groß das Interesse junger Menschen an Technik, Robotik, Coding und Zukunftsthemen ist, wenn sie niedrigschwellig, praktisch und mit Begeisterung vermittelt werden.

MikroMINT wird auch weiterhin daran arbeiten, solche Angebote in Rostock und Mecklenburg-Vorpommern zu stärken. Denn die Night of Coding hat einmal mehr gezeigt: MINT-Bildung lebt von Menschen, die Ideen möglich machen, Technik verständlich vermitteln und jungen Talenten etwas zutrauen.